Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich im April überraschend eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen sank auf 89,7 Zähler von 91,0 Punkten im März, wie eine Umfrage der Universität von Michigan ergab.

Dies ist das niedrigste Niveau seit September 2015. Experten hatten mit einem Anstieg auf 92,0 Zähler gerechnet. Die US-Konjunktur hängt stark von den Verbrauchern ab. Denn der private Konsum steht für rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

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Uneinige Experten

Angesichts des anhaltenden Aufschwungs hatte die US-Notenbank den Leitzins im Dezember erstmals seit fast zehn Jahren erhöht. Sie hält ihn seither in einer Spanne zwischen 0,25 bis 0,5 Prozent. Die Währungshüter sind uneins, wann sie die Zügel nochmals anziehen sollen. Viele Experten rechnen für Mitte oder sogar erst Ende des Jahres damit.

(reuters/chb)