1. Home
  2. Konjunktur
  3. Anzeichen für Abkühlung an Chinas Immobilienmarkt

Blase
Anzeichen für Abkühlung an Chinas Immobilienmarkt

China: Ungebremster Bauboom. (Bild: Keystone)

Chinas Kampf gegen die drohende Preisblase im Immobilienmarkt scheint erste Resultatet zu bringen.

Veröffentlicht am 18.01.2014

Chinas Kampf gegen eine drohende Preisblase am Immobilienmarkt kommt offenbar voran. Zwar verteuerten sich im Dezember in den 70 grössten Städten des Landes Häuser und Wohnungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,9 Prozent, wie Reuters-Berechnungen aus Daten des chinesischen Statistikamtes ergaben. Allerdings war keine Beschleunigung des Anstiegs festzustellen. Im November waren die Preise ebenfalls um 9,9 Prozent gewachsen. Binnen Monatsfrist fiel der Anstieg mit 0,4 Prozent zudem geringer aus als zuvor. Im November hatte er noch bei 0,5 Prozent gelegen.

In der Haupststadt Peking kletterten die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent. Im November hatte das Plus noch bei 16,3 Prozent gelegen. Teilweise werden schon soziale Unruhen befürchtet, weil sich immer weniger Chinesen Wohnungen in den Städten leisten können. Die Regierung versucht dagegen zu steuern. So sind etwa zusätzliches Bauland ausgewiesen und die Regeln für die Vergabe von Hypothekenkrediten verschärft worden.

(reuters/chb)

Anzeige