Im Euroraum hat sich die Arbeitslosigkeit im März von hohem Niveau aus leicht verringert. Im Vergleich zum Vormonat sei die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung um 22'000 gesunken, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mit. Verglichen mit einem Jahr zuvor waren 316'000 Personen weniger arbeitslos.

Mit 18,913 Millionen Menschen oder 11,8 Prozent aller Erwerbsfähigen blieb die Arbeitslosigkeit aber nach wie vor hoch. Nach revidierten Zahlen von Eurostat liegt die Quote bereits seit Dezember auf diesem Niveau. Bislang hatten die Statistiker für diesen Zeitraum durchgehend einen Wert von 11,9 Prozent angegeben.

Österreich und Deutschland am niedrigsten

Am höchsten ist die Erwerbslosigkeit nach wie vor in Griechenland und Spanien. In Spanien lag die Arbeitslosenquote im März laut Eurostat bei 25,3 Prozent.

In Griechenland wurde im Januar eine Quote von 26,7 Prozent verzeichnet, aktuellere Daten sind dort noch nicht verfügbar. Dagegen wiesen Österreich und Deutschland mit 4,9 beziehungsweise 5,1 Prozent die geringsten Quoten aus.

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Im gesamten Euroraum bleibt die Jugendarbeitslosigkeit sehr hoch. Mit durchschnittlich 23,7 Prozent ist der Statistik zufolge fast jeder Vierte unter 25 Jahren erwerbslos. Die höchsten Quoten meldeten hier ebenfalls Griechenland und Spanien.

(sda/me)