Die Erwerbslosigkeit ist in den USA im Januar überraschend gestiegen. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,7 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Im Vormonat lag die Quote noch bei 5,6 Prozent und damit auf dem tiefsten Stand seit Mai 2008. Bankvolkswirte hatten diese Quote auch für den Januar erwartet.

Dennoch gibt es auch Positives zu vermelden: Im Januar sind in der US-Wirtschaft überraschend viele Jobs entstanden. Insgesamt wurden 257'000 neue Stellen geschaffen, wie das Handelsministerium mitteilte. Ökonomen hatten nur mit einem Zuwachs von 234.000 gerechnet. Damit sind bereits zwölf Monate in Folge jeweils mehr als 200.000 Arbeitsplätze entstanden.

Grösste Boomphase seit 1994

Eine solche Boomphase am Arbeitsmarkt hat es seit 1994 nicht mehr gegeben. Zugleich wurden im November und Dezember nach revidierten Daten zusammen 147'000 mehr Stellen geschaffen als bislang geschätzt.

(awp/reuters/dbe/ama)