Die Lage am US-Arbeitsmarkt hellt sich weiter auf. Im März entstanden 192'000 neue Jobs, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit 200'000 neuen Stellen gerechnet. Allerdings wurden die Zahlen für die beiden Vormonate kräftig nach oben korrigiert: Demnach entstanden 37'000 mehr Jobs als bislang angenommen.

Die getrennt erhobene Arbeitslosenquote verharrte bei 6,7 Prozent. Für diese Statistik werden private Haushalte befragt, für die Beschäftigtenzahl hingegen Firmen und Behörden.

Spielraum für Konjunkturhilfen

Die durchschnittlichen Stundenlöhne sind laut Ministerium im März überraschend nicht gestiegen. Im Monatsvergleich hätten sie stagniert, hiess es weiter. Volkswirte hatten hingegen einen Zuwachs um 0,2 Prozent erwartet. Im Vormonat waren sie noch um 0,4 Prozent gestiegen.

Die Erholung am Arbeitsmarkt war um die Jahreswende wegen eines Wintereinbruchs ins Stocken geraten. Mit den steigenden Temperaturen erwarten Experten eine Frühjahrsbelebung. Dies dürfte der US-Notenbank Spielraum für einen weiteren Abbau ihrer Konjunkturhilfen bieten, die noch dieses Jahr auslaufen sollen.

Anzeige

Am Devisenmarkt fiel der Kurs des Euro nach Veröffentlichung der Daten auf ein Tagestief bei 1,3681 US-Dollar. US-Anleihen reagierten mit deutlichen Kursgewinnen auf die Daten.

(reuters/me/sim)