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Rückgang
China importiert deutlich weniger aus Nordkorea

Grenzfluss Yalu zwischen China und Nordkorea: Die Sanktionen scheinen zu wirken. Keystone

Wegen den Sanktionen brachen Nordkoreas Exporte nach China im September ein. Insgesamt zog der Handel mit dem isolierten Land in den ersten neun Monaten des Jahres aber an.

Veröffentlicht am 13.10.2017

China importiert nach den jüngsten UNO-Sanktionen gegen Nordkorea deutlich weniger aus dem Nachbarland. Die Einfuhren brachen im September um 37,9 Prozent zum Vorjahresmonat ein, wie aus den am Freitag veröffentlichten Daten der Zollbehörde in Peking hervorgeht.

Das war bereits der siebte Monat in Folge mit einem Rückgang. Die Sanktionen traten im September in Kraft, doch setzt China die neuen Massnahmen bereits seit dem 15. August um.

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Von Januar bis September zog der Handel mit Nordkorea allerdings um 3,7 Prozent auf mehr als vier Milliarden Dollar an. Während dabei die Importe um knapp 17 Prozent auf 1,48 Milliarden Dollar einbrachen, wuchsen die chinesischen Exporte um fast 21 Prozent auf 2,55 Milliarden Dollar.

Seit 2006 sind Sanktionen gegen Nordkorea wegen des Raketen- und Atomprogramms in Kraft. In den vergangenen Monaten wurden mehrere Raketentests unternommen. Der UNO-Sicherheitsrat hatte deshalb eine Verschärfung der Sanktionen angeordnet.

(sda/gku)

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