Der chinesische Aussenhandelsüberschuss ist im vergangenen Jahr geschrumpft. Der Rückgang betrug rund 12 Prozent auf 160 Milliarden US-Dollar, wie Handelsminister Chen Deming nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag in Peking sagte.

Der Aussenhandelsüberschuss der Volksrepublik wird seit Jahren heftig von den Handelspartnern Chinas kritisiert, vor allem von den USA. Sie halten die chinesische Währung für unterbewertet, was Exporte begünstigt.

In ihrem aktuellen Fünfjahresplan bis 2015 hat sich die chinesische Führung das Ziel gesetzt, die Inlandsnachfrage zu stärken und so unabhängiger von den Exporten in die zum Teil schwächelnden Industriestaaten zu werden. Der Umfang des Handels mit dem Ausland soll aber dennoch weiter kräftig wachsen.

(laf/sda)