Chinas Industrie hat im November dank höherer Preise und einer Erholung der Nachfrage überraschend zugelegt. Der am Donnerstag veröffentlichte offizielle Industrie-Einkaufsmanagerindex PMI kletterte im November auf 51,7 Punkte, im Vormonat waren es 51,2 Zähler.

Der Index wies damit den höchsten Wert seit Juli 2014 auf, als er ebenfalls einen Wert von 51,7 erreicht hatte. Von Reuters befragte Analysten hatten für November mit 51,0 Punkten gerechnet.

Konjunkturhilfen der Regierung

Der offizielle Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor stieg im November auf 54,7 nach 54,0 im Vormonat. Ab einem Wert von 50 spricht man von Wachstum. China setzt auf den Dienstleistungssektor, um die Exportschwäche abzufedern.

Zuletzt gab es Signale, dass sich die nach den USA zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt stabilisiert. Steigende Staatsausgaben und der boomende Immobilienmarkt sorgten im dritten Quartal für ein Wirtschaftswachstum von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gestützt wird dies auch durch die Konjunkturhilfen der Regierung.

(sda/tno)

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