Chinas Industrie hat sich im Oktober wieder belebt. Dank der starken heimischen Nachfrage und guter Geschäfte mit Schwellenländern wurde die Volksrepublik nicht in den Sog der Abkühlung der globalen Wirtschaft gezogen.

Der Einkaufsmanagerindex stieg auf 51,1 Punkte von 49,9 Zählern im Vormonat, wie aus am Montag veröffentlichten HSBC-Daten hervorging. Damit stieg das Barometer, das am frühesten Einblick in das verarbeitende Gewerbe Chinas gibt, erstmals seit Juli wieder über die Wachstumsschwelle von 50 Stellen. Dies sei ein guter Start ins vierte Quartal, sagte HSBC-Ökonom Qu Hongbin. Es gebe kein Risiko für eine harte Landung in China.

Wachstum von neuen Prozent

Die zweitgrösste Volkswirtschaft schaut mit Sorge auf die Schuldenkrise in Europa. Gelinge es Europa nicht, die Krise einzudämmen, könne es auch für China schwer werden, sagen Experten.

Trotzdem sage er dank der starken Binnennachfrage für das Gesamtjahr ein Wachstum von rund neun Prozent voraus. Zuletzt hatte auch der Inflationsdruck etwas nachgelassen. Im September betrug die Teuerungsrate 6,1 Prozent. Experten rechnen für November und Dezember mit einem Rückgang auf unter fünf Prozent

(rcv/sda)