Nahrungsmittel sind in China 14,8 Prozent teurer geworden, wie das Statistikamt in Peking berichtet. Schweinefleisch kostet heute gar 57 Prozent mehr als vor einem Jahr. Insgesamt stieg die Teuerung im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,5 Prozent.

Der Zuwachs der Produzentenpreise lag nach 7,1 Prozent im Juni bei 7,5 Prozent im Juli. Die Regierung hat bereits eingeräumt, dass sie ihr Inflationsziel von vier Prozent für dieses Jahr nicht erreichen wird.

Die überraschend hohen Preissteigerungen verstärken die Ungewissheit an den Börsen in China und Hongkong, die wiederum tief im Minus liegen. Die neuen Zahlen widersprechen auch den Vorhersagen von Experten, die im Juni von einem Höhepunkt der Inflation gesprochen und eine Abschwächung in den kommenden Monaten erwartet hatten.

(cms/tno/sda)