1. Home
  2. Konjunktur
  3. Chinas Inflationsangst lässt nach

Statistik
Chinas Inflationsangst lässt nach

Renminbi: Lockere Geldpolitik rückt wieder in den Fokus. (Bild: Keystone)

Der Verbraucherpreisindex stieg im November weniger stark als im Vormonat. Das gibt wieder neuen Spielraum für die lockere Geldpolitik der Zentralbank.

Veröffentlicht am 09.12.2013

Chinas Inflation ist im November leicht zurückgegangen. Der Verbraucherpreisindex lag im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 3,0 Prozent, wie das Statistikamt in Peking berichtete. Im Oktober hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch bei 3,2 Prozent gelegen. Experten gehen davon aus, dass eine geringere Inflation der Zentralbank mehr Spielraum geben könnte, die Konjunktur durch eine lockere Geldpolitik anzutreiben.

Vergangenes Jahr hatte sich die Konjunktur in China mit einem Wachstum von 7,7 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 1999 abgekühlt. In diesem Jahr wollte die Regierung eigentlich nicht mehr wie in den Jahren zuvor die Konjunktur mit Investitionspaketen antreiben. Experten machten jedoch ein neues Konjunkturpaket für einen leichten Aufschwung im dritten Quartal auf 7,8 Prozent verantwortlich.

(awp/vst/chb)

Anzeige