Produktion, Einzelhandelsumsatz und Investitionen in China sind auch im November zweistellig gewachsen. Die Unternehmen steigerten ihre Erzeugung um 10,0 Prozent, teilte das Statistikamt in Peking mit. Das ist allerdings etwas weniger als erwartet. Die Einzelhändler nahmen 13,7 Prozent mehr ein. Einen stärkeren Anstieg gab es zuletzt vor knapp einem Jahr. Die Investitionen in Anlagen erhöhten sich von Januar bis November um 19,9 Prozent.

«Die Daten dürften bei der Regierung keine Besorgnis auslösen oder sie zu einem Politikwechsel bewegen», sagte ING-Ökonom Tim Condon. «Die Wirtschaft schnurrt vor sich hin, ohne dass das Wachstum gebremst oder angekurbelt werden müsste.» Das Bruttoinlandprodukt der nach den USA zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt dürfte in diesem Jahr mit 7,6 bis 7,7 Prozent etwas schneller wachsen als von der Regierung mit 7,5 Prozent vorgegeben.

(reuters/vst)

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