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Asien
Chinas Wirtschaft wächst um rund 6,7 Prozent

Containerhafen in Hongkong: Vermehrt Signale für eine Stabilisierung. Keystone

Die chinesische Wirtschaft hat im vergangenen Jahr im Rahmen der Erwartungen zugelegt. Für 2017 schätzen die Staatsplaner die Risiken höher ein.

Veröffentlicht am 10.01.2017

Die chinesische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr nach Einschätzung der Staatsplaner um etwa 6,7 Prozent gewachsen. Das sagte der Direktor der staatlichen Planungs- und Reformkommission NDRC, Xu Shaoshi, am Dienstag. Die Regierung in China hatte für 2016 einen Anstieg des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 6,5 Prozent bis 7 Prozent anvisiert.

Für dieses Jahr seien die Risiken für die Volksrepublik höher. Man sei aber zuversichtlich, dass die Zunahme der Wirtschaftsleistung auch 2017 in einem angemessenen Bereich bleibe.

Steigende Staatsausgaben 

China macht seit einiger Zeit eine Abkühlung der jahrelang boomenden Konjunktur zu schaffen. Zuletzt gab es allerdings vermehrt Signale, dass sich die nach den USA zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt stabilisiert. Steigende Staatsausgaben und der boomende Immobilienmarkt hatten für eine höhere Nachfrage nach Roh- und Baustoffen gesorgt.

Dies führte im dritten Quartal zum einem Wirtschaftswachstum von 6,7 Prozent. Gestützt wird dies auch durch die Konjunkturhilfen der Regierung.

Konsumentenpreise unter Erwartungen

Die Konsumentenpreise in China sind im Dezember derweil weniger als erwartet gestiegen. Die Inflationsrate lag im vergangenen Monat bei 2,1 Prozent, wie das Statistik-Büro am Dienstag mitteilte. Ökonomen hatten im Schnitt mit 2,3 Prozent gerechnet.

Die Produzentenpreise in der Industrie kletterten hingegen sogar um 5,5 Prozent und damit so stark wie seit mehr als fünf Jahren nicht mehr. Experten hatten hier ein Plus von 4,5 Prozent erwartet.

(sda/tno/gku)

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