Die Gewinne der chinesischen Industrie sind im August so stark eingebrochen wie seit 2011 nicht. Sie fielen binnen Jahresfrist um 8,8 Prozent, wie das Statistikamt in Peking am Montag bekanntgab. Steigende Kosten, weiterhin fallende Preise sowie die Schwankungen am Aktienmarkt seien dafür verantwortlich.

Erst 2011 hatten die Statistiker mit der Erfassung entsprechender Daten begonnen. Die jüngsten Nachrichten schüren das Bild von einer deutlichen Abkühlung der zweitgrössten Volkswirtschaft nach den USA. Die Regierung strebt 2015 ein Plus des Bruttoinlandprodukts von sieben Prozent an. Das wäre der kleinste Zuwachs seit einem Vierteljahrhundert.

(sda/me/ise)

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