Japans Notenbank hat das Programm für Wertpapierkäufe unverändert belassen und damit die Geldpolitik trotz der lahmenden Konjunktur vorerst nicht weiter gelockert. Das Volumen des Kaufprogramms bleibe nach wie vor bei 70 Billionen Yen (etwa 694 Milliarden Euro), teilte die Bank of Japan mit.

Zudem beliess die Notenbank den Leitzins wie erwartet beim Rekordtief von nahe Null. Zuvor hatte die Japanische Notenbank noch eine weitere Lockerung der Geldpolitik im Kampf gegen die schleppende konjunkturelle Entwicklung in Aussicht gestellt.

Exporte steigen weniger als erwartet

Die Exporte Japans haben im April derweil nicht so stark zugelegt wie erwartet. Die Ausfuhren nahmen im Vorjahresvergleich um 7,9 Prozent zu, wie das Finanzministerium mitteilte. Ökonomen hatten im Schnitt mit einem Plus von 12,7 Prozent gerechnet.
 
Die Importe zogen um 8 Prozent an. Experten hatten mit 10,2 Prozent kalkuliert. Damit wies Japan für April ein Handelsdefizit von 520,3 Milliarden Yen (6,14 Milliarden Franken) aus.
 
(tno/vst/sda/awp)