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Konjunktur

Japanische Exporte nach Tsunami stark eingebrochen

Das verherende Erdbeben und der Tsunami zeigen ihre Auswirkungen: Die japanischen Exporte sind im April um über zwölf Prozent eingebrochen.

Veröffentlicht am 25.05.2011

Als Folge des Tsunamis und Erdbebens in Japan sind die japanischen Exporte im April um 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat eingebrochen. Die Exporte seien vergangenen Monat auf 5,16 Billion Yen (55,5 Milliarden Franken) zurückgegangen, teilte die japanische Regierung am Mittwoch mit.

Die Importe seien im April im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 Prozent auf 5,62 Billion Yen (60,5 Milliarden Franken) gestiegen, hiess es weiter. Hunderte Fabriken in der nordöstlichen Küstenregion Japans wurden durch den Tsunami und das Erdbeben im März zerstört. Dadurch sahen sich Hersteller wie Toyota oder Sony gezwungen, ihre Produktion auszusetzen. Mehr als 24'000 Menschen wurden entweder für tot erklärt oder gelten als vermisst.

(rcv/sda)

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