Japan ist im Kampf gegen die Stärke des Yen notfalls auch zu einer Intervention am Devisenmarkt bereit. Die Regierung werde die nötigen Massnahmen ergreifen, um gegen die Schwankungsanfälligkeit der heimischen Währung vorzugehen, sagte Finanzminister Taro Aso am Freitag. Das war der bislang deutlichste Hinweis auf eine mögliche Intervention seitdem der Yen in diesem Monat wieder an Stärke gewonnen hat.

Am Donnerstag war der Dollar zum Yen auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2014 gefallen und hatte am Markt Spekulationen ausgelöst, das Land könne eingreifen, um weiteren Schaden von der exportorientierten Wirtschaft des Landes abzuwenden. Die Entwicklung mache ihn nervös, sagte Aso. «Wir werden wenn nötig die angemessenen Schritte einleiten.»

(reuters/gku/hon)