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Investitionen
Japans Firmen bleiben übervorsichtig

Tanzender Pikachu: Japans Wirtschaft wagt sich nur langsam aus der Deckung. Keystone

Die japanischen Unternehmen haben zuletzt weniger investiert als geplant. Doch es gibt auch einen Lichtblick. Die Ausgaben sind insgesamt gegenüber 2015 gestiegen.

Veröffentlicht am 27.11.2016

Japanische Unternehmen haben im laufenden Geschäftsjahr einer Umfrage zufolge weniger investiert als geplant. Zwar lagen ihre Kapitalausgaben bis Ende Oktober um acht Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das ist aber weniger als ursprünglich geplant.

Das Minus gegenüber den ursprünglichen Investitionsplänen beträgt 1,6 Prozent, wie die japanische Wirtschaftszeitung «Nikkei» am Sonntag berichtete. Befragt wurden 1255 Unternehmen, die an der Börse notiert sind oder eine Kapitalisierung von mehr als 100 Millionen Yen ausweisen.

Negativer Ausblick

Die im Ausland vorgesehenen Investitionen dürften demnach im bis Ende März laufenden Geschäftsjahr branchenübergreifend um 0,2 Prozent unter dem Stand vom Vorjahr liegen. Das wäre der zweite Rückgang in Folge.

(sda/gku)

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