Die Japanische Industrie hat im März einen historischen Einbruch der Produktion verkraften müssen: Saisonbereinigt ging sie um 15,3 Prozent zurück. Das ist der stärkste Rückgang seit Beginn der Datenreihe. Experten hatten nur mit einem Minus von elf Prozent gerechnet. Im April und Mai soll es aber schon wieder aufwärts gehen: Das Land rechnet damit, dass die Produktion wieder zulegt. Das Megaerdbeben und der Tsunami vom 11. März zerstörten viele Produktionsstätten und unterbrachen Zulieferketten. Die Arbeitslosenquote blieb im März unverändert bei 4,6 Prozent.

(laf/awp)