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Japans Inflation weit von Notenbank-Vorgabe entfernt

Autobahn in Tokio: Die japanische Wirtschaft kommt langsam in Schwung. Keystone

Die Teuerungsrate in Japan nähert nur langsam dem Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank an. Dies trotz ultralockerer Geldpolitik.

Veröffentlicht am 31.03.2017

Im Februar stiegen die Konsumentenpreise zwar wie erwartet um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die Regierung mitteilte.

Dies war aber vor allem auf höhere Energiepreise zurückzuführen. Die Notenbank hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltig für eine höhere Teuerungsrate zu sorgen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Dabei setzen die Währungshüter auch auf steigende Löhne.

Gemischtes Bild

Weitere am Freitag veröffentlichte Konjunkturdaten ergaben ein gemischtes Bild: Die Arbeitslosenquote sank im Februar auf 2,8 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit Juni 1994. Zugleich gaben die Konsumausgaben überraschend kräftig um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat nach.

In der japanischen Wirtschaft hatte es nach einem jahrelangen Stillstand in den vergangenen Monaten Anzeichen für eine Belebung gegeben. So können Exporteure von der anziehenden Nachfrage auf dem Weltmarkt profitieren. Im Februar stieg die Industrieproduktion im Vergleich zum Vormonat um zwei Prozent. Das war der grösste Zuwachs seit acht Monaten.

(sda/chb/gku)

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