Der Verfall der Häuserpreise in China hat sich im April fortgesetzt. Neue Wohnimmobilien kosteten im Schnitt 6,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, ergaben Reuters-Berechnungen auf Grundlage von am Montag veröffentlichten offiziellen Daten aus 70 Grossstädten.

Es ist der achte Rückgang in Folge. Als Hauptgrund dafür gilt der enorme Bestand an unverkauften Wohnungen.

Erholung in Peking

Das bremst die Bauinvestitionen, die etwa ein Fünftel des Bruttoinlandsproduktes der nach den USA zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt ausmachen. Sie dürfte auch deshalb in diesem Jahr so langsam wachsen wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr.

In einigen Metropolen zeichnet sich inzwischen eine leichte Erholung am Immobilienmarkt ab: In der Hauptstadt Peking stiegen die Preise im April um 0,7 Prozent zum Vormonat, in Shanghai um 0,6 Prozent.

(reuters/tno/hon)