Ein schweres Nachbeben hat am Montagnachmittag (Ortszeit) den Nordosten und Osten Japans erschüttert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 7,1 lag etwa 160 Kilometer nördlich der japanischen Hauptstadt. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht. Die Behörden warnten vor einem einen Meter hohen Tsunami. Die Warnung wurde nach etwa einer Stunde wieder aufgehoben.

Das Erdbebenzentrum lag in der Provinz Fukushima, wo auch das havarierte Atomkraftwerk liegt. Nach einem Stromausfall im Atomkraftwerk Fukushima konnte die Versorgung rasch wieder hergestellt werden, wie der Betreiber Tepco mitteilte. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, Tepco pumpe wieder Wasser zur Kühlung in die Reaktoren 1, 2 und 3 des Atomkraftwerks.

In der Stadt Sendai liefen zahlreiche Menschen in Panik auf die Strasse. Das Nachbeben ereignete sich genau einen Monat nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe vom 11. März.

(laf/tno/sda)