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Schulden
Athen zahlt IWF pünktlich 450 Millionen Euro zurück

Blick auf Athen: Griechische Regierung gibt sich zuversichtlich. Keystone

Griechenlands Regierung hat dem Internationalen Währungsfonds fristgemäss einen Kredit in der Höhe von 450 Millionen Euro zurückgezahlt. Und es soll bald noch mehr positive Nachrichten geben.

Veröffentlicht am 09.04.2015

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat Griechenland die fristgemässe Rückzahlung eines Kredites bestätigt. «Ja, ich habe mein Geld zurück», sagte Lagarde in Washington.

Weitere Details nannte die IWF-Chefin nicht. Zuvor hatte die Regierung in Athen angegeben, wie gefordert rund 450 Millionen Euro an den IWF überwiesen zu haben.

Einigung mit Geldgebern bis zum 24. April

Die griechische Regierung will nun auch die Verhandlungen mit Experten der Geldgeber über eine umfassende Reformliste bis zum 24. April abschliessen. Das erklärte Staatsminister Alekos Flambouraris im griechischen Fernsehen. «Bei der Sitzung der Eurogruppe am 24. April wird es 100 Prozent eine Einigung geben», sagte der enge Mitarbeiter des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras. An dem Tag kommen die Euro-Finanzminister zu einem schon länger geplanten Treffen im lettischen Riga zusammen.

Die Finanz-Staatssekretäre der Eurogruppe beraten am Donnerstag in Brüssel über die griechischen Reformpläne. Erst wenn es eine Einigung auf eine umfassende Reformliste gibt, können blockierte und von Athen dringend benötigte Hilfen von insgesamt 7,2 Milliarden Euro fliessen. Zu den Reformen gehören der verstärkte Kampf gegen die Steuerflucht in Griechenland sowie Privatisierungen von Häfen und Flughäfen.

(awp/dbe/ama/tno)

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