Wenige Stunden vor Beginn des Sondergipfels zur griechischen Schuldenkrise sind die neuen Einigungsvorschläge aus Athen in der EU-Kommission positiv bewertet worden. Der Kabinettschef von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nannte die am Sonntag vom griechischen Regierungschef Alexis Tsipras übermittelten Vorschläge eine gute Basis, um beim Treffen der Staats- und Regierungschefs Fortschritte erreichen zu können.

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Kabinettschef Martin Selmayr sprach in einer Mitteilung über den Kurznachrichtendienst Twitter zugleich von «einer Zangengeburt», offenbar in Anspielung auf die zähen Verhandlungen.

Staatspleite rückt näher

Das Treffen am Abend gilt als eine der letzten Gelegenheiten, um eine Staatspleite Griechenlands zu verhindern. Am Sonntag hatte Tsipras einen neuen Vorschlag vorgelegt und diesen mit den Spitzen der Eurozone telefonisch beraten. Einzelheiten der Telefonate mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Francois Hollande und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wurden nicht bekannt.

(reuters/moh/ise)