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Geldeinlagen
Bank of Cyprus gibt eingefrorene Gelder frei

Protest vor dem Hauptsitz der Bank of Cyprus - Anleger wollen ihr Geld zurück.   Keystone

Anleger kamen nicht mehr an ihr Geld: Die Bank of Zyprus hatte Spareinlagen von mehr als 100'000 Euro eingefroren, um die Bank zu retten. Jetzt gibt sie erstmals wieder Kundeneinlagen frei.

Veröffentlicht am 30.01.2014

Anleger in Zypern können sich freuen: Die Bank of Cyprus gibt erstmals 950 Millionen Euro (1,16 Milliarden Franken) an Kundeneinlagen frei, die sie vor einem Jahr auf dem Höhepunkt der Krise in dem Euro-Land eingefroren hat. Grund für den Schritt seien eine «verbesserte Liquidität» und «Signale für eine Stabilisierung der Einlagen», teilte die Bank in der zyprischen Hauptstadt Nikosia mit.

Im Gegenzug für seine Rettung hat sich das Geldhaus dazu verpflichtet, Einlagen in Höhe von mehr als 100'000 Euro in eine Bankbeteiligung umzuwandeln. Dazu gehörten auch zahlreiche Konten wohlhabender Russen, die ihr Geld auf der Mittelmeer-Insel angelegt hatten. Sie ist die einzige Bank der Euro-Zone, die auf diese Weise ihr Eigenkapital gestärkt hat und nicht auf Kosten der Steuerzahler. Das war eine der Voraussetzungen für Hilfskredite von zehn Milliarden Euro, mit denen die Euro-Partner und der Internationale Währungsfonds (IWF) Zypern vor der Staatspleite bewahrt haben.

(reuters/me/sim)
 

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