Der Schweizerische Bankenpersonalverband (sbpv) fordert 2 Prozent mehr Lohn für mindestens die Hälfte der Belegschaft. Im letzten Jahr hätten 72 Prozent der Befragten keine Lohnerhöhung erhalten, teilte der sbpv am Freitag mit.

Die Konjunkturaussichten für 2018 seien positiv und die Ergebnisse der Banken trotz Margendruck erfreulich. Deshalb sei es Zeit, diejenigen zu belohnen, die am meisten unter den Sparmassnahmen gelitten hätten, schreibt der sbpv.

Fünf Tage für Weiterbildung

Die Lohnerhöhung von 2 Prozent könne auch zum Teil aus dem Bonustopf finanziert werden. Vielen Bankangestellten stosse die Lohnpolitik der Banken sauer auf. Gemäss der Lohnumfrage des sbpv hat 2017 rund ein Drittel der Befragten einen Bonus von unter 500 Franken erhalten.

Die Digitalisierung und die Finanzmarktregulierung erfordere stets mehr Kompetenzen. Doch Weiterbildung stehe zu wenig im Fokus des Personalmanagements. Deshalb fordert der sbpv zudem fünf bezahlte berufliche Weiterbildungstage für alle Mitarbeitenden.

(sda/jfr)