Die Krise um die portugiesische Banco Espirito Santo (BES) stellt nach Ansicht von EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso kein Risiko für das europäische Bankensystem dar. Derartige Sorgen gebe es überhaupt nicht, sagte Barroso am Montag in Rio de Janeiro.

Finanzprobleme der Bankiersfamilie Espirito Santo, zu deren Firmengeflecht auch die Bank gehört, haben auch das grösste börsennotierte portugiesische Geldhaus in Schwierigkeiten gebracht. Die in Luxemburg ansässige Holding Espirito Santo International (ESI) hat Gläubigerschutz beantragt. Indirekt hält ESI 20,1 Prozent an der BES.

(sda/chb)