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Absprachen
Baubranche: Weko dehnt Ermittlungen aus

Baubranche: Die Weko verdächtigt Firmen, die Preise abgesprochen zu haben. (Bild: Keystone)

Die Wettbewerbskommission verdächtigt Schweizer Baufirmen, sich im Strassen- und Tiefbau abgesprochen zu haben. Deshalb dehnen die Behörden die Untersuchungen in diesem Fall nun aus.

Veröffentlicht am 23.10.2013

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat die seit vergangenem April laufende Untersuchung gegen verschiedene Unternehmen im Bereich Strassen- und Tiefbau in der Region See-Gaster im Kanton St. Gallen und angrenzenden Regionen ausgedehnt. Es seien weitere Unternehmen in die Untersuchungen miteinbezogen worden, teilte die Weko mit. Auch bei den neuen Verfahrensadressaten seien Hausdurchsuchungen durchgeführt worden.

Der Weko würden Anhaltspunkte vorliegen, wonach sich weitere Unternehmen im Strassen- und Tiefbau abgesprochen hätten. Es bestünden Indizien dafür, dass diese Absprachen insbesondere dazu gedient hätten, die Zuteilung von Ausschreibungen zu koordinieren sowie Bauprojekte und Kunden aufzuteilen. Im Rahmen der Untersuchung soll geprüft werden, ob tatsächlich unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen vorliegen. Angaben zu den Unternehmen, die bei der Untersuchung beleuchtet werden, machte die Behörde nicht.

Bekannt ist indes, dass auch der Baukonzern Implenia in die Untersuchungen involviert ist. Gemäss einer eigenen Mitteilung vom April kooperiert Implenia mit den Behörden.

(awp/muv)

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