Der Schweizer Bauernverband fordert höhere Preise für landwirtschaftliche Produkte. Die Konsumentenpreise seien in den vergangenen Jahren weniger stark gesunken als die Produzentenpreise – dies lasse eine Erhöhung für letztere zu, argumentiert der Verband.

Die Produzentenpreise lägen dieses Jahr um rund acht Prozent unter den Vorjahrespreisen, schrieb der Bauernverband am Freitag in einer Mitteilung. Besonders für Milch, Schweinefleisch und Zucker erhielten die Bauern derzeit wenig Geld.

«Es gibt Spielraum»

Für die Konsumenten seien Nahrungsmittel aber nicht einmal ein Prozent günstiger geworden. Daraus ergebe sich Spielraum, um die Preise für landwirtschaftliche Produkte zu erhöhen.

Weiter seien die Preise der Produktionsmittel für die Landwirte nur um rund zwei Prozent zurückgegangen, schreibt der Bauernverband. Währungsvorteile für importierte Produktionsmittel aufgrund der Frankenstärke seien ungenügend bei den Bauern angekommen. Diese Vorteile müssten aber «unverzüglich» weitergegeben werden.

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(sda/mbü/ama)