Trotz Tourismuskrise sind Übernachtungen in privaten Unterkünften weiterhin sehr beliebt. Nachdem schon in den vergangenen Jahren jeweils ein starker Anstieg zu verzeichnen war, nahm 2012 die Zahl der Logiernächte, insbesondere durch den Zustrom von einheimischen Gästen, um 10,2 Prozent zu.

Auch im Jahr 2012 waren Übernachtungen in privaten Unterkünften in der Schweiz wiederum ein voller Erfolg. In der Tat meldeten die befragten Anbieter der Organisation Bed and Breakfast Switzerland im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme der Logiernächte von 10,2 Prozent, nachdem bereits 2011 ein Anstieg von 9,5 Prozent, 2010 von 9,3 Prozent und 2009 von 10,5 Prozent zu verzeichnen war. Angesichts der Frankenstärke und der Wirtschaftskrise in Europa ist dies für die Tourismusbranche ein sehr gutes Ergebnis.

Der starke Anstieg der Logiernächte im Jahr 2012 lässt sich vor allem auf die Zunahme der Zahl der Gäste aus der Schweiz und aus Deutschland zurückführen. Die Formel Bed & Breakfast (BnB) wird demnach besonders geschätzt.

Die im Jahr 2012 befragten Anbieter von Bed & Breakfast stellten eine markante Zunahme der Gäste aus der Schweiz (+18'960 Logiernächte, +10,9 Prozent), aus Deutschland (+5'858, +7,7 Prozent) sowie aus Tschechien (+2'790, +149,5 Prozent) fest, wobei letztere nur einem Anteil von 1,1 Prozent an den Logiernächten im Jahr 2012 entsprechen. Der grösste absolute Gästerückgang (-1'203 Logiernächte, -10,2%) entfiel auf das Vereinigte Königreich.

(rcv/aho)

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