Die Anleger an der Schweizer Börse dürften sich am vor der Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten aus Deutschland und den USA sowie einiger US-Firmenbilanzen zurückhalten. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,1 Prozent fester mit 8005 Punkten. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsbeginn um 0,1 Prozent höher mit 8002 Zählern. Die Märkte in den USA und in Fernost schlossen praktisch unverändert und lieferten damit keine klaren Vorgaben.

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Am Vormittag wird der deutsche ZEW-Index veröffentlicht und am Nachmittag folgen aus den USA unter anderem die Konsumentenpreise, Angaben zur Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung sowie die Zwischenberichte der Grossbank Goldman Sachs, des Getränkeriesen Coca Cola und des Konsumgüterherstellers Johnson&Johnson. Am Mittwoch und am Donnerstag spricht zudem US-Notenbankchef Ben Bernanke vor dem US-Kongress.

Der Trend am Schweizer Markt könnte möglicherweise davon beeinflusst werden, dass sich Anleger vor dem am Mittwoch erwarteten Quartalsbericht von Novartis in den schwergewichteten Papieren des Pharmamultis positionieren.

In einem Patentstreit um das Leukämie-Medikament Arzerra von GlaxoSmithKline hat sich ein US-Gericht gegen den Antrag der Roche -Tochter Genentech und Biogen auf eine erneute Anhörung ausgesprochen.

Baloise hofft auf steigende Marktzinsen und den Erfolg der Massnahmen zur Stärkung der Auslandeinheiten. «Folglich besteht mehr die Chance auf eine mittelfristige Dividendenerhöhung als die Gefahr einer Kürzung der Ausschüttung», sagte Konzernchef Martin Strobel der «Finanz und Wirtschaft».

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(tke/reuters)