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Unsicherheit
Brexit: Unternehmen ziehen Geschäfte ab

Austritt aus der EU: Viele Firmen haben wegen des Brexits Massnahmen getroffen. Keystone

Der Brexit wirkt sich bereits negativ auf britische Firmen aus. Das zeigt eine Umfrage unter 100 führenden Unternehmen. Zehn Prozent von ihnen ziehen sogar Geschäfte aus dem Land ab.

Veröffentlicht am 06.02.2017

Mehr als ein halbes Jahr nach dem Brexit-Votum spürt die britische Wirtschaft einer Umfrage zufolge bereits deutlich negative Folgen. 58 Prozent der befragten Firmen gaben an, durch den Ausgang des Anti-EU-Referendums beeinträchtigt worden zu sein, wie eine Erhebung des Instituts Ipsos Mori unter mehr als 100 führenden Unternehmen des Landes ergab. «Es sieht leider so aus, dass die Betriebe in diesem Land schon unter den Turbulenzen eines EU-Ausstiegs leiden», sagte Ipsos-Mori-Chef Ben Page.

Die britische Regierung will den Austritt aus der Union bis Ende März offiziell bei der EU beantragen. Premierministerin Theresa May plant einen harten Schnitt, der einen Abschied vom gemeinsamen Binnenmarkt sowie von der Zollunion einschliesst.

Zehn Prozent ziehen Geschäfts ab

Laut Umfrage haben zwei Drittel der Firmen bereits auf das Ergebnis der Volksabstimmung im Juni vergangenen Jahres reagiert und bestimmte Massnahmen getroffen. Zehn Prozent dieser Unternehmen ziehen nach eigener Auskunft Geschäfte aus Grossbritannien ab.

Die bisherigen Daten nach dem Votum zeigen allerdings, dass die Wirtschaft den Brexit besser als erwartet verkraftet hat. Der Erhebung zufolge äusserten sich fast alle Firmen zuversichtlich, dass sie den Umbruch bewältigen können.

(reuters/cfr)

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