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Angst
Briten wappnen sich für Euro-Austritt der Griechen

David Cameron: Ein etwaiger Grexit-Austritt soll nicht überraschend kommen. Keystone

Grossbritannien spielt das Szenario eines Austritts der Griechen aus der Euro-Zone durch. Vor allem geht es um mögliche Ansteckungsgefahren.

Veröffentlicht am 09.02.2015

Grossbritannien spielt den Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone durch. Regierungschef David Cameron beriet am Montag mit Spitzenvertretern des Finanzministeriums und der britischen Notenbank über die Folgen eines möglichen «Grexits», wie Regierung und Notenbank bestätigten. Es gehe darum, Risiken einer Ansteckungsgefahr abzuschätzen, sagte ein Cameron-Sprecher. «Wir wollen hier wachsam sein.»

Bereits 2012 habe man Eventualitäten durchgespielt, als in der Staatsschuldenkrise auch wegen Griechenland Druck auf der Euro-Zone gelegen habe. Vor dem Hintergrund, dass es in Athen nun eine neue Regierung gebe, sei es an der Zeit, die Vorkehrungen zu überprüfen.

Angst vor Schaden für die britische Wirtschaft

Der britische Finanzminister George Osborne hatte am Wochenende gewarnt, dass ein Abschied Griechenlands vom Euro der britischen Wirtschaft schaden könnte. Die neue linksgerichtete Regierung aus Athen lehnt die bisherige Schulden- und Sparpolitik ab. Zudem hat sie die Zusammenarbeit mit der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) gekündigt.

(reuters/moh)

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