In Grossbritannien hat sich die Inflation im August wie erwartet abgeschwächt. Die jährliche Teuerungsrate sank von 2,8 Prozent im Juli auf 2,7 Prozent, wie die nationale Statistikbehörde in London mitteilte. Bankvolkswirte hatten dies erwartet. Im Monatsvergleich stiegen die Preise um 0,4 Prozent.

Die Jahresrate der Teuerung liegt seit langem über dem Zielwert der britischen Notenbank von zwei Prozent. Letztmalig hatte sie diesen Wert Ende 2009 unterschritten.

Die Teuerung in Grossbritannien steht im Fokus der Finanzmärkte. Der neue Notenbankchef Mark Carney hatte Billiggeld in Aussicht gestellt, bis die Arbeitslosenquote von zuletzt 7,8 auf 7,0 Prozent gesunken ist.

Allerdings soll das Niedrigzinsversprechen nur gelten, sofern die Inflationserwartungen nicht ausufern. Derzeit liegt der Leitzins auf dem Rekordtiefstand von 0,5 Prozent.

(awp/vst/muv)