Die Wirtschaft Grossbritanniens hat zu Beginn des Jahres stärker als erwartet an Fahrt verloren. Im ersten Quartal sei das Bruttoinlandprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent gewachsen, teilte das nationale Statistikamt ONS am Freitag nach einer ersten Schätzung mit.

Ökonomen hatten hingegen mit einem Wachstum um 0,4 Prozent gerechnet. Zuvor war die britische Wirtschaft auf einem deutlich stärkeren Wachstumskurs. Im vierten Quartal 2016 hatte die Wirtschaftsleistung noch um 0,7 Prozent zum Vorquartal zugelegt.

Hoffnung für die Zukunft

Bisher haben sich aber Befürchtungen, das Brexit-Votum vom vergangenen Sommer könnte die britische Wirtschaft in einen Schockzustand versetzen, nicht bewahrheitet.

Jüngste Daten zur Stimmung von Einkaufsmanagern deuten weiter auf ein Wachstum der britischen Wirtschaft hin. Die britische Exportwirtschaft konnte nach dem Brexit-Votum sogar von einer Abschwächung des Pfunds profitieren, weil die Waren im Ausland günstiger wurden.

(sda/jfr)

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