Exportweltmeister China hat im November einen Rückschlag erlitten. Die Ausfuhren fielen im Jahresvergleich um 6,8 Prozent, wie die Zollverwaltung mitteilte. Es ist bereits der fünfte Monat in Folge mit einem Rückgang.

Die Einfuhren sanken ebenfalls. Sie schrumpften um 8,7 Prozent. Der Rückgang der Importe deutet auf mangelnde heimische Nachfrage durch die langsamere Konjunktur in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt hin.

Wohl weitere Eingriffe am Horizont

Der Aussenhandelsüberschuss belief sich damit auf 54,10 Milliarden Dollar nach einem Rekordhoch von 61,64 Milliarden Dollar im Oktober. Die Daten dürften die Erwartungen schüren, dass die Regierung weiter eingreift, um die Konjunktur zu stützen.

Nach dem jahrelangen Boom steuert die Volksrepublik 2015 auf das schwächste Wachstum seit einem Vierteljahrhundert zu. Die Regierung peilt ein Plus von sieben Prozent an - nach 7,3 Prozent im Vorjahr.

(sda/chb)