Die Ein- und Ausfuhren Chinas sind im Juli stärker als erwartet gesunken. Die Importe der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft nach den USA brachen binnen Jahresfrist um 12,5 Prozent ein, die Exporte gingen um 4,4 Prozent zurück, wie die Zollbehörde mitteilte.

Der Rückgang fiel damit stärker aus, als es mehrere von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Volkswirte erwartet hatten. Diese rechneten bei den Einfuhren lediglich mit einem Minus von 7,0 Prozent und bei den Ausfuhren von 3,0 Prozent. Bereits im Juni war der Rückgang unerwartet stark gewesen.

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Dienstleister und Industrie verlieren an Schwung

Zuletzt hatten schon die Dienstleister im Land einer Umfrage zufolge an Schwung verloren. Zudem hatte die Industrie überraschend einen Dämpfer erhalten. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen verzeichneten einer Umfrage zufolge schrumpfende Geschäfte. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft des Landes allerdings mit 6,7 Prozent einen Tick stärker als gedacht gewachsen.

(sda/cfr/moh)