Im Kampf gegen eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums will China in die städtische Infrastruktur investieren. Ausgaben für Strom- und Gasnetze, Wasserleitungen und die Kanalisation sollten erhöht werden, sagte Ministerpräsident Li Keqiang bei einem Treffen der Staatsführung.

Geld solle auch in den öffentlichen Nahverkehr fliessen, hiess es in dem Protokoll der Sitzung. Die Ankündigung ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die Volksrepublik zugunsten der Konjunktur die Binnennachfrage ankurbeln will.

Unter Investoren wächst die Sorge, dass das chinesische Wirtschaftswachstum in diesem Jahr hinter der Zielmarke von 7,5 Prozent zurückbleiben könnte. Diese Rate ist bereits die niedrigste seit 23 Jahren.

(jev/sda)