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Innovation
Chinesen sind Weltmeister im Patentieren von Ideen

Huawei: Telekomunternehmen in China. Keystone

In Peking, Shanghai oder Shenzhen leben die modernen Thomas Edisons und Leonardo da Vincis: Keine Nation der Welt reicht mehr Patentanträge bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum ein.

Veröffentlicht am 23.11.2016

«Innovationen made in China», statt «Kopien made in China» muss es wohl künftig heissen. Mehr als ein Drittel aller im vergangenen Jahr bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum (Wipo) in Genf angemeldeten Patentanträge stammten nämlich aus China.

Rund 2,9 Millionen Patentanträge registrierte die Wipo im vergangenen Jahr. Das entspricht einer Zunahme von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die Wipo am Mittwoch mitteilte.

USA abgehängt

Wie bereits im Vorjahr zeigten sich erneut die Chinesen als Spitzenreiter. Allein über eine Million der Eingaben gingen auf das Konto des Riesenreiches. Nur gerade fast halb so viele Patentanfragen stammten aus den USA und etwas weniger aus Japan.

Die meisten Patentanträge betrafen die Computertechnologie (7,9 Prozent), gefolgt von der Elektroindustrie (7,3 Prozent) und Informationstechnologie (4,9 Prozent).

(awp/ise)

 

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