Chinesische Hacker sind einer Zeitung zufolge in Computersysteme der US-Regierung eingedrungen. Offenbar hätten sie versucht, an persönliche Daten von Angestellten zu gelangen, die eine Zulassung für streng geheime Tätigkeiten beantragt hätten, berichtete die «New York Times» unter Berufung auf US-Regierungskreise.

Die Angreifer hätten bei dem Vorfall im März Zugang zu einigen Datenbanken des Office of Personal Management erlangt, bevor sie bemerkt und ausgesperrt worden seien. Wie tief die Hacker eingedrungen seien, sei nicht bekannt. In den Datenbanken werden persönliche Angaben der Antragsteller wie frühere Arbeitgeber und Kontakte ins Ausland, aber auch Fälle von Drogenkonsum gespeichert.

Anschuldigungen gegenüber China

Die USA haben China wiederholt vorgeworfen, hinter Cyberangriffen zu stecken. Die Regierung in Peking weist dies zurück. Am Mittwoch begann in der chinesischen Hauptstadt ein jährliches Treffen von Regierungsvertretern beider Staaten, bei dem auch Fragen der Cybersicherheit besprochen werden. Für die USA sind Aussenminister John Kerry und Finanzminister Jack Lew dabei.

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(reuters/dbe/sim)