Die Schweizer Konsumenten haben im Oktober für Autofahren und Essen weniger ausgeben müssen als im Vormonat. Nach dem Ende des Ausverkaufs mussten sie dagegen für Bekleidung und Schuhe mehr Geld auf den Tisch legen. Der Landesindex der Konsumentenpreis sank um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat und lag 0,3 Prozent unter dem Stand von vor einem Jahr, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden vor allem Erdölprodukte billiger. Insgesamt verzeichneten Importprodukte einen Rückgang um 2,6 Prozent, während sich Inlandgüter um 0,6 Prozent verteuerten. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Preise für Inlandgüter wegen zahlreicher Verkaufsaktionen vor allem für Fleisch und Gemüse um 0,1 Prozent.

Die Mieten erhöhten sich im Jahresvergleich um 0,9 Prozent. Die Kernteuerung ohne Energie und Treibstoffe sowie saisonale Produkte betrug 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und minus 0,1 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat.

(reuters/vst/rcv)

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