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Verlust
Das sind die Verlierer – wenn Trump gewinnt

Eine Berechnung, die erschreckt: Ein Vermögensverwalter hat kalkuliert, welche Länder am meisten unter einer Präsidentschaft von Donald Trump leiden würden.

Karen Merkel
Von Karen Merkel
am 15.03.2016

Es ist bislang ein reines Rechenspiel, auch wenn Donald Trump am gestrigen Dienstag mit seinem Vorwahlsieg in Florida der tatsächlichen Kandidatur zum US-Präsident einen Schritt näher gekommen ist. Nach der Aufgabe von Mario Rubio wird die Auswahl der Republikaner zum Dreikampf, Ted Cruz und John Kasich sind noch gegen Trump im Rennen. Sollte es Donald J. Trump nicht nur zum Kandidaten schaffen, sondern sogar Präsident werden – dann wird es viele Verlierer geben.

Rein hypothetisch – würde ein US-Präsident Trump umsetzen, womit der Kandidat im Wahlkampf gedroht hat, ginge das insbesondere zu Lasten einiger lateinamerikanischer Staaten. Denn sollte er US-Präsident werden, will alle illegalen Einwanderer nach Hause schicken. Die Rechnung geht so: Die illegalen Migranten in den USA erwirtschaften Einkommen, von dem sie einen grossen Teil in ihre Heimat schicken. Dieses Geld ist ein Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt und lässt sich quantifizeren.

Mexiko müsste um seine Exporte fürchten

Also lässt sich der Schaden berechnen, der für Mexiko, Honduras und Co. entstünde, sollten tatsächlich alle Bürger aus diesen Staaten in ihre Heimat zurückkehren müssen, weil Trump es so verfügt. Um welche Summen es sich dabei handelt, hat die Vermögensverwaltung M&G Investments durchkalkuliert und den Schaden für das BIP der Länder mit dem grössten Anteil an illegalen Migranten in den USA beziffert (Sehen Sie das Ranking in der Bildergalerie oben).

Die Zahlen sind dabei mehr als Überlegung verstehen, wie M&G selbst schreibt. Zum einen, weil selbst im Falle einer Präsidentschaft schwer vorstellbar ist, dass Trump tatsächlich alle illegalen Migranten des Landes verweist. Zum zweiten, weil andere Faktoren ins Gewicht fallen, die in der Berechnung fehlen. Für Mexiko beispielsweise wäre viel schwerwiegender, sollte eine Trump-Wahl das Nafta-Freihandelsabkommen in Frage stellen. Die Exporte in die USA sind für das Land wichtiger als die Rücküberweisungen der Mexikaner, die ohne Aufenthaltserlaubnis in den USA leben. Eine Zahl fehlt ausserdem in der Kalkulation: Welche Folgen es für die USA hätte, würden die Einwanderer als Arbeitskräfte wegfallen.

Die Enttarnung des Donald Trump durch US-Late-Nighter John Oliver:

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