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Anstieg
Der Devisenberg der SNB wächst weiter

SNB-Gebäude in Bern: Der Devisenberg wächst weiter. Keystone

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat auch im Juni kräftig Devisen angehäuft: Der Bestand stieg allerdings weniger stark als im Mai – obwohl die SNB wegen des Brexit im Markt interveniert hat.

Veröffentlicht am 07.07.2016

Die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im Juni um 6,7 Milliarden Franken gestiegen. Per Ende des Berichtsmonats lag der Wert bei 608,8 Milliarden Franken, nachdem es Ende Mai noch 602,1 Milliarden Franken gewesen waren.

Der Gesamtbestand der Reserven (exklusiv Gold) erreichte am Ende des Berichtsmonats 614,6 Milliarden nach 608,1 Milliarden Franken im Vormonat, wie die SNB auf ihrer Internetseite mitteilte. Die Daten sind gemäss dem sogenannten Standard zur Verbreitung von Wirtschafts- und Finanzdaten (Special Data Dissemination Standard, SDDS) des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstellt.

Interventionen nicht klar ersichtlich

Die Devisenreserven waren zuletzt meist gestiegen. Im Mai etwa war ein Plus von gut 14 Milliarden Franken ausgewiesen worden, im April von 11 Milliarden Franken, im März von 4,9 Milliarden und im Januar von 16 Milliarden Franken. Einzig im Februar hatte ein leichter Rückgang von knapp 4 Milliarden Franken resultiert.

Ob und wie stark die SNB im Mai am Devisenmarkt interveniert hat, ist aus den Zahlen nicht genau herauszulesen. Oft ist die Entwicklung der wichtigsten ausländischen Währungen zum Franken ein Hauptgrund für die Veränderungen.

(awp/mbü/ama)

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