Immerhin eine gute Nachricht gab es noch am Dienstag: Am frühen Abend Ortszeit korrigierte das Büro des Gerichtsmediziners die Zahl der Toten nach unten. Demnach kamen beim verheerenden Tornado im US-Bundesstaat Oklahoma vom Montag nur 24 Menschen ums Leben.

Zunächst waren die Behörden von über 90 Toten ausgegangen. Verletzt sollen mehr als 200 Bürger der Kleinstadt Moore worden sein.

Was bleibt neben der Trauer sind die immensen Schäden. Die auf Risikoabschätzung spezialisierte Agentur AIR Worldwide schätzt sie die Kosten für den Wiederaufbau in einer ersten Bestandsaufnahme  auf etwa 6 Milliarden Dollar. Die Angaben beziehen sich auf eine über drei Kilometer breite Schneise, die der Tornado schlug.

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Auf höchste Stufe hochgestuft

Auch der Versicherungsbeauftragte von Oklahoma geht davon aus, dass die versicherten Schäden die des Wirbelsturms von Joplin im amerikanischen Bundesstaat Missouri von vor zwei Jahren übertreffen werden. Diese lagen bei über 2 Milliarden Dollar. Allerdings sind noch nicht alle Fälle beglichen.

Der Tornado war am Montagnachmittag mit Windgeschwindigkeiten von 320 Kilometern in der Stunde über Moore hinweggefegt. Das Nationale Wetteramt stufte den Tornado am Dienstag auf die höchste Stärke EF5 hoch. Zuvor war er in der Fujita-Skala eine Stufe tiefer als EF4 klassifiziert worden.

(se/tno/reuters)