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Der steile Weg zum starken Franken

Währungsvergleich: Der Franken erstarkt zum Euro. Statista

Diesen Freitag vor einem Jahr verabschiedete sich die Schweizerische Nationalbank vom Mindestkurs. Doch der Franken ist nicht erst jetzt erstarkt – schon seit Anfang Finanzkrise legt die Währung zu.

Veröffentlicht am 12.01.2016

Am 15. Januar 2015 gab die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Mindestkurs zum Euro auf. Zuvor hatte die SNB über dreieinhalb Jahre lang mit ihren massiven Devisenkäufen dafür gesorgt, dass der Kurs der Schweizer Währung zum Euro nicht unter 1.20 fällt.

Das Mindestkurs-Ende setzt der Schweizer Wirtschaft zu: Industrie, Handel und der Tourismus leiden unter dem starken Franken; das Wirtschaftswachstum fällt 2015 deutlich tiefer aus als erwartet.

Seit 2007 gehts aufwärts

Mit dem Mindestkurs-Ende schoss der Franken zum Euro in die Höhe. Kostete ein Franken 2014 im Schnitt im Geldwechsel für Privatpersonen rund 82 Eurocent, waren es im vergangenen Jahr schon 12 Eurocent mehr. Doch schon vor letzten Januar befand sich die Schweizer Währung im Aufwärtstrend, wie die wöchentliche Grafik des Datenportals Statista in Zusammenarbeit mit handelszeitung.ch zeigt.

(Mathias Brandt, Statista/mbü)

Handelszeitung.ch präsentiert zusammen mit dem Statistik-Portal Statista jeden Dienstag eine aktuelle Infografik aus den Bereichen Wirtschaft, Technik oder Wissenschaft.

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