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Deutsche Wirtschaft verliert etwas an Schwung

Bohrkopf in Sachsen: Die Industrie ist Triebfeder des Wachstums in Deutschland. Keystone

Die deutsche Wirtschaft muss im Sommer eine kleine Delle beklagen. Zwar hält das Wachstum an, allerdings auf leicht tieferem Niveau. Verschiedene Indikatoren stimmt die Bundesbank aber weiter positiv.

Veröffentlicht am 18.09.2017

Die deutsche Wirtschaft hat ihr Wachstumstempo laut Bundesbank im Sommer wohl etwas verringert. Die Wirtschaft dürfte ihren kräftigen Expansionskurs auch im dritten Vierteljahr fortsetzen, wenn auch wohl mit etwas weniger Schwung als im ersten Halbjahr.

Zu diesem Schluss kamen die Ökonomen der Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. Auch das deutsche Wirtschaftsministerium hatte die Aussichten jüngst ähnlich eingeschätzt.

Industrie als Triebfeder

In den ersten sechs Monaten hatte das Bruttoinlandprodukt gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,2 Prozent zugelegt, nach einem Plus von 0,8 Prozent im zweiten Halbjahr 2016.

Laut Bundesbank fungiert die Industrie weiterhin als wichtige Triebfeder des Wachstums. Allerdings sei der Einstieg in das Sommerquartal offenbar etwas verhaltener ausgefallen, als es die «ungebrochene Hochstimmung» unter den Betrieben erwarten lasse.

Der hohe Auftragszustrom in der Industrie sowie die regen Bauaktivitäten, die gute Konsumentenstimmung und auch der kräftige Beschäftigungsaufbau zeugten jedoch von einer sehr guten wirtschaftlichen Lage.

(sda/jfr)

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