Der monatelange Preisrückgang von nach Deutschland importierten Gütern schwächt sich zusehends ab. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Demnach waren Importwaren im Juni zwar immer noch 1,2 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Verglichen mit den Vormonaten, als die Preise zeitweise um mehr als drei Prozent gesunken waren, bremst die Entwicklung jedoch ab. Im Monatsvergleich stiegen die Einfuhrpreise sogar um 0,2 Prozent.

Ausschlaggebend für den geringeren Rückgang sind die Preise für Erdöl und Mineralölprodukte. Erdöl kostete im Juni vier Prozent mehr als im Vorjahresmonat, Ölprodukte wie Benzin waren 1,3 Prozent teurer. Die gesamten Energiepreise waren im Jahresvergleich zwar noch rückläufig, gegenüber dem Vormonat stiegen sie aber um 0,9 Prozent. Die Preise für exportierte Güter fielen unterdessen um 0,1 Prozent zum Vorjahr, zum Vormonat stiegen sie um 0,1 Prozent.

(awp/dbe)