Der Wind hat gedreht: Nachdem im Vorjahr die überwiegende Zahl der befragten Banken in der Schweiz mit einem Stellenabbau in den nächsten fünf Jahren gerechnet hatte, erwartet nun ein grosser Teil der Institute eine Zunahme der Arbeitsplätze.

Insgesamt rechnen 43 Prozent der befragten 56 Geldhäuser mit einem Personalaufbau, wie aus einer Studie des Arbeitgeberverbandes der Banken in der Schweiz hervorgeht, die am Freitag veröffentlicht wurde. Das sind beinahe doppelt so viele wie im Vorjahr. Demgegenüber gehen 27 Prozent der Banken von einem Stellenabbau aus. 28 Prozent schätzen, dass es zu keiner Veränderung kommt.

Vier Prozent wollen über 100 Jobs streichen

Dabei erwarten rund 40 Prozent der Banken eine Erhöhung des Personalbestandes um bis zu 50 Arbeitsplätze. Im Gegenzug rechnen weniger als 20 Prozent der Institute mit einer Reduktion in dieser Grössenordnung.

Jeweils rund 5 Prozent der Geldhäuser nehmen an, dass sie in den nächsten fünf Jahren zwischen 51 und 100 Stellen schaffen oder abbauen werden. Weitere 2 Prozent der Institute wollen 101 bis 500 Jobs aufbauen, während 4 Prozent im gleichen Umfang Stellen abbauen wollen.

(sda/mbü/hon)