Die Industrie in der Eurozone hat ihre Produktion im Februar fast dreimal so stark gesteigert wie erwartet. Sie erhöhte sich um 1,1 Prozent zum Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. Das ist der stärkste Zuwachs seit zehn Monaten.

Damit mehren sich die Hinweise darauf, dass die Wirtschaft in der Eurozone dank der Entlastung durch billigeres Öl und dem schwächeren Euro besser in Schwung kommt. Letzterer macht Exporte in wachstumsstarke Regionen wie die USA oder China billiger.

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Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte erst kürzlich ihre Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandproduktes in diesem Jahr von 1,0 auf 1,5 Prozent angehoben, für 2016 von 1,5 auf 1,9 Prozent.

(sda/chb)