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Die Schweiz lockt viele ausländische Forscher an

Statistik: In den USA, Deutschland und der Schweiz arbeiten viele ausländische Forscher. Statista

Schweizer Innovationen haben oft einen ausländischen Hintergrund: Kaum ein anderes Land zieht so viele ausländische Erfinder an. Nur zwei Staaten profitieren noch stärker von innovativen Zuwanderern.

Veröffentlicht am 31.01.2017

Die Schweiz verdankt ihren Spitzenplatz in der Forschung und Entwicklung zu einem schönen Teil den Ausländern: Tausende von ausländischen Forschern haben in den letzten Jahren hierzulande Patente eingereicht.

Somit ist der hiesige Forschungsplatz so international wie in kaum einem anderen Land: Nur in den Vereinigten Staaten und Deutschland sind noch mehr der Forscher zugewandert, zeigt die Grafik des Datenportals Statista.

USA müssen um Spitzenplatz fürchten

Die Stellung der USA als Magnet für innovative Immigranten ist jedoch gefährdet: Präsident Donald Trump hat die Einreisebestimmungen verschärft. Viele Konzerne befürchten, dass sie wegen der neuen Regeln Probleme bekommen, Ausländer anzustellen. Techfirmen aus dem Silicon Valley wie Google oder Facebook sind im hohen Masse auf ausländische Ingenieure und Forscher angewiesen.

Allerdings könnte auch die Schweiz für ausländische Erfinder an Anziehungskraft verlieren, falls der freie Personenverkehr mit der EU eingeschränkt wird: Viele der hochqualifizierten Zuwanderer in der Schweiz stammen aus EU-Ländern.

(Mathias Brandt, Statista/mbü)

Handelszeitung.ch präsentiert zusammen mit dem Statistik-Portal Statista jeden Dienstag eine aktuelle Infografik aus den Bereichen Wirtschaft, Technik oder Wissenschaft.

 

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